Chris Thorpe

Rechtsberater

Chris Thorpe ist Absolvent der Universität Cambridge und hat sich als Rechtsanwalt in London niedergelassen. Er verfügt über dreißig Jahre Erfahrung in der Energiebranche, darunter acht Jahre als Syndikusanwalt bei BP und Marathon. Seit dem Jahr 1991 führt er seine eigene Anwaltskanzlei und war an der Ausarbeitung und Verhandlung einiger der größten und wichtigsten Erdöltransaktionen der Welt beteiligt. Er hat umfangreiche Erfahrung mit Upstream-Projekten in Großbritannien, dem Nahen Osten, in ehemaligen Gebieten der Sowjetunion und Afrika.

Im Jahr 1993 war er leitender Anwalt für das Caspian Consortium bei der Verhandlung des Explorationsabkommens im kasachischen Sektor des Kaspischen Meeres, in dem später das riesige Kashagan-Ölfeld entdeckt wurde. 

Im Jahr 2003 wurde er von EnCana als Architekt und Hauptverhandlungsführer für die Unitisierung des Buzzard-Feldes engagiert, dem größten Ölfund im UKCS seit 25 Jahren. Thorpe überzeugte die Buzzard-Eigentümer davon, dass die traditionelle Methode der Unitisierung mit anschließenden Neubestimmungen den Wert zerstörte. Durch Thorpes Beratung wurde sichergestellt, dass die Eigentümer den traditionellen Ansatz vermieden, wodurch ein erheblicher Wert für die Eigentümer geschaffen wurde. 

In jüngerer Zeit ist Thorpe zunehmend für Regierungen und staatliche Ölgesellschaften tätig. Vor allem beriet er die Regierung von Äquatorialguinea zu ihrer Erdölgesetzgebung und entwarf die Erdölverordnung, die die Regierung im Jahr 2011 in Kraft setzte.

Thorpe ist der Autor von Commercial Contracts (1996) und Fundamentals of Upstream Petroleum Agreements (2009).

Als Naturforscher und Fischer ist sich Thorpe allzu bewusst, dass die Menschheit sich von ihrer Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen entwöhnen und sich stattdessen erneuerbaren Energiequellen zuwenden müssen. Er ist daher überaus erfreut, an den groß angelegten Projekten von LH2 Europe zugunsten von umweltfreundlichem Flüssigwasserstoff beteiligt zu sein.